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Radikalisierung und Polarisierung in der Gesellschaft. Eine Herausforderung für das Ehrenamt?

11. 05. 2021

Ehrenamtliches Engagement trägt zentral zur Stärkung unseres Gemeinwesens bei. Gemeinwohlorientiertes freiwilliges Engagement
gilt daher als eine wesentliche Säule unseres Zusammenlebens und unserer Demokratie. Die Bedeutung dieses Bereichs zeigt sich in der hohen Anzahl von Bürger_innen, die sich in Sportvereinen, bei Wohlfahrtsverbänden, im kirchlichen oder kommunalen Bereich ehrenamtlich engagieren: Nahezu jede und jeder zweite Mensch in Niedersachsen ist auf diese Weise aktiv! Gleichzeitig zeigen sich in unserer Gesellschaft nicht erst seit der Corona-Pandemie, aber seither verstärkt sichtbar geworden, zunehmende Tendenzen einer Radikalisierung und Polarisierung. Sprachliche Entgleisungen, beleidigende "Hate Speech" onwie offline oder auch Einschüchterungs- und Bedrohungsversuche beispielsweise gegenüber Menschen, die im kommunalpolitischen oder öffentlichen Bereich tätig sind, sind inzwischen an der Tagesordnung.

 

Inwiefern bietet ehrenamtliches Engagement die Möglichkeit, weitere Polarisierung zu vermeiden und Entfremdungstendenzen umzukehren? Vermag es dies überhaupt zu leisten oder droht nicht umgekehrt eine Gefahr für das bürgerschaftliche Engagement durch die Fliehkräfte in unserer Gesellschaft?

 

Veranstaltungsort

ONLINE, 17:30 – 19:00 Uhr

 

Veranstalter

Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Niedersachsen

Programm und Anmeldung

 

Termine

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